Ein JA schenkt neue Hoffnung

Ein JA schenkt neue Hoffnung

Ein JA gibt niemanden auf

Wie Daniel Patienten half, die nicht mehr warten konnten.

„Es ging darum, dass schwer kranke Patienten noch einmal aus dem Krankenhaus kommen. Dass sich ihr Zustand stabilisiert. Damit sie wieder zu ihren Familien kommen. Ich habe sofort Ja gesagt.“

Daniel Appel, promovierter Biologe und dreifacher Familienvater, spricht über eine Er-fahrung in seinem Arbeitsleben, die ihn nach wie vor inspiriert. Bis dahin arbeitet er bei Janssen üblicherweise mehr mit Zahlen und Fakten als mit lebensbedrohlich erkrankten Patienten. Das sollte sich ändern.

Im Juli 2015 übernimmt er die Leitung eines so genannten Härtefallprogramms. Durch solche Programme kann schwer kranken Menschen mit Medikamenten geholfen wer-den, die noch nicht zugelassen sind. Daniel erhält einen tiefen Einblick in das Leben von Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten und merkt, wieviel er durch seine Arbeit in der Therapie dieser Menschen bewirken kann.

Ein Medikament, das wieder hoffen lässt

„Wir beschäftigten uns mit einem Medikament gegen eine bestimmte Art von Blutkrebs, das auch in der letzten Studienphase ausgesprochen gut gewirkt hat. Für viele Patien-ten war es die letzte Hoffnung. Doch es war noch nicht zugelassen.“

Die Entwicklung eines neuen Medikamentes ist ein langwieriger Prozess. Nur einer von 5.000 untersuchten Wirkstoffen ist am Ende geeignet, Menschen zu helfen. Der Pro-zess kann bis zu 15 Jahre dauern. Am Ende steht die Zulassung, die unter anderem Wirksamkeit und Sicherheit des Präparates bestätigt, sie ist ebenfalls zeitintensiv.

„So lange können aber viele Patienten nicht mehr warten“, erklärt Daniel. „Ihr Leben hängt oft nur noch am seidenen Faden. Und auch die Ärzte stehen mit dem Rücken zur Wand, wenn sie keine Therapie mehr finden. Da will man einfach helfen.“ Dafür gibt es Härtefallprogramme: unter strenger Aufsicht kann Janssen das innovative Mittel gegen Blutkrebs schon vor der Zulassung schwerkranken Patienten zur Verfügung stellen. Je-der einzelne Fall muss dabei sorgfältig geprüft werden, die Ärzte werden zu dem neuen Medikament geschult. Daniels Aufgabe: All dies umzusetzen, möglichst schnell.

Unter Hochdruck: Es kommt auf jeden Tag an

Sofort stellt Daniel ein Team aus zehn Kollegen zusammen. Alle melden sich freiwillig auf seine Ausschreibung, obwohl es zusätzliche Arbeit bedeutet. Eine von ihnen ist die Medizinerin Ursula Kleine-Vossbeck, seit 22 Jahren bei Janssen. Die dreifache Mutter erinnert sich: „Ich wollte nicht das Nadelöhr sein, dass bestimmt, wann der Patient sein Medikament bekommt. Wir alle sind bereit, Mehrarbeit zu leisten um schwerkranken Patienten zu helfen.“

Daniel und sein Team erstellen mit Hochdruck Unterlagen zu Dosierung, Nebenwirkungen und weiteren Informationen. Außerdem entwickeln sie Schulungen für die Ärzte und führen diese per digitaler Konferenz durch. Per Website machen sie die Ärzte auf das Härtefallprogramm aufmerksam. In kurzer Zeit kommen zahlreiche Anfragen bei Daniel an.

Jeder einzelne zählt

Am Ende sind es 109 Patienten, die das Medikament vor der offiziellen Zulassung er-halten. „So direkt hatte ich zuvor nie mit Patienten zu tun. Ich kannte viele der Patienten – zumindest von den Erzählungen der Ärzte“, berichtet Daniel. „Mein Team und ich haben jeden Arzt am Telefon bzw. am Computer geschult. An einen erinnere ich mich besonders: Er war so eingespannt, dass er unsere Schulungstermine nicht wahrnehmen konnte. Er wollte aber möglichst schnell mit der Therapie starten. Schlussendlich haben wir eine Schulung spätabends um elf ausgemacht. Das war halt die einzige Uhrzeit, zu der er konnte.“

Ein halbes Jahr nach Start des Härtefallprogramms erhält das Medikament die offizielle Zulassung, das Härtefallprogramm wird beendet. Daniel Appel erinnert sich gerne zurück und ist stolz darauf, dass mit seiner Hilfe Patienten frühzeitig Zugang zur bestmöglichen Therapie erhalten haben. „Gemeinsam konnten wir vielen Patienten mehr Zeit und mehr Lebensqualität geben. Das ist es, was für uns zählt.“ Zurück an seinem Schreibtisch beschäftigen er und seine neue Abteilung sich nun mit medizinischen Fortbildungsprogrammen –auch hier geht es um jeden einzelnen Arzt und Patienten.

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